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SCHNELLER EINSCHLAFEN, BESSER SCHLAFEN

Während und nach einer Hypnosetherapie kann sich die Einschlafzeit um ein Drittel verringern, die Dauer der Tiefschlafphase kann sich um bis zu 80 Prozent verlängern. Die Tiefschlafphase ist extrem wichtig: Der Tiefschlaf unterstützt das Gedächtnis. Außerdem werden dann Wachstumshormone ausgeschüttet, die die Reparatur von Zellen anregen und das Abwehrsystem stimulieren.

SCHLAFSTÖRUNGEN

Informationen zu Ursachen, Behandlungsmöglichkeiten, Therapien. Hier erfahren Sie auch, was Sie selbst tun können, um besser schlafen zu können.

DER SCHLAF

Der Begriff „Schlaf“ umfasst die Zeit vom Einschlafen bis zum Aufwachen und Aufstehen. Unterbrechungen während des Schlafs werden von der Gesamtdauer abgezogen. Es ist normal, dass es etwa eine halbe Stunde dauert, um nach dem Löschen des Lichts einzuschlafen.

Hypnose statt Schlaftablette

Pro Jahr gehen mehr als 4,5 Millionen Packungen Schlaftabletten über die Ladentheken der Schweizer Apotheken. Die Zahl zeugt von einem enormen Leidensdruck der Betroffenen. Hypnose könnte für einige der Betroffenen ein Weg aus dem Dilemma sein, so eine Studie von Fribourger und Zürcher Forschern, die im Fachjournal «Sleep» erschienen ist.

Die Wissenschaftler luden 70 junge Probandinnen an zwei Terminen zu einem je 90 Minuten langen Mittagsschlaf ins Schlaflabor. Der eine Teil von ihnen hörte zum Einschlafen eine 13-minütige Tiefschlafhypnose einer auf Schlaf spezialisierten Hypnosetherapeutin. Der andere Teil hörte einen neutralen Text. Zuvor testeten die Forscher ihre Teilnehmerinnen auf ihre Hypnotisierbarkeit: Der eine Teil von ihnen erwies sich als mittelgut hypnotisierbar, was etwa der Hypnotisierbarkeit der Hälfte der Bevölkerung entspricht.

Schneller einschlafen, besser schlafen

Es zeigte sich: Unter Hypnose verringerte sich die Einschlafzeit sich um ein Drittel, die Dauer der Tiefschlafphase verlängerte sich um bis zu 80 Prozent. Diese Schlafphase ist extrem wichtig: Der Tiefschlaf unterstützt das Gedächtnis. Außerdem werden dann Wachstumshormone ausgeschüttet, die die Reparatur von Zellen anregen und das Abwehrsystem stimulieren.

Tiefschlaf

Die Schlafphasen sind durch die elektrische Aktivität des Gehirns via Elektroenzephalogramm (EEG) messbar. Der Tiefschlaf, dem eine hohe Regenerationsfähigkeit zugesprochen wird, zeichnet sich durch eine sehr gleichmässige und langsame Wellenbewegung der elektrischen Aktivität im Hirn aus.

Damit bringt ein Hypnoseschlaf mehr als die klassische Schlaftablette, die zwar auf Einschlafdauer und Durchschlafzeit wirkt, aber keinen Einfluss auf die Dauer und Qualität der einzelnen Schlafphasen hat. Zudem können Schlaftabletten auf Dauer abhängig machen und die Probleme verschärfen.

Hat Hypnose Nebenwirkungen?

Doch auch die Hypnose ist unter Umständen nicht ganz nebenwirkungsfrei. «Man kann auf jeden Fall sagen: Sie hat wesentlich weniger Nebenwirkungen als Medikamente. Ob sie gar keine hat, wird tatsächlich diskutiert. Es kann sein, dass bestimmte Dinge nachträglich wieder hochkommen, wenn man hoch suggestibel ist – da gibt es einige Einzelfälle», sagt Studienleiter Prof. Björn Rasch.

Hier zur Quelle des Textes:

https://www.srf.ch/wissen/gesundheit/schneller-einschlafen-mit-hypnose-kann-man-tiefer-und-besser-schlafen

QUELLE: SRF Schweizer Radio und Fernsehen

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Folgen & Risiken von Schlafstörungen – Effektive Therapeutische Möglichkeiten bei Insomnie

Ausreichender und qualitativ hochwertiger Schlaf bildet eine grundlegende Säule für die physische und psychische Gesundheit sowie für unsere Leistungsfähigkeit und unser allgemeines Wohlbefinden. Ein Mangel an erholsamem Schlaf über längere Zeiträume kann sich erheblich negativ auf die Gesundheit, die Lebensqualität und die Leistungsfähigkeit auswirken. Nach einer durchwachten Nacht fällt es oft schwerer, sich tagsüber zu konzentrieren, und es können sich emotionale Instabilität und das Gefühl von Überlastung bemerkbar machen.

Indem man nicht ausreichend schläft, steigt langfristig das Risiko für Herz-Kreislauf-Erkrankungen

Auch das Risiko für Stoffwechselstörungen steigt deutlich an. Nicht behandelte Schlafstörungen können das Risiko für psychische Erkrankungen wie Depressionen erhöhen.

Krankheiten wie Herzinfarkte, Bluthochdruck und Diabetes mellitus werden wahrscheinlicher. Zusätzlich schwächt Schlafmangel das Immunsystem und begünstigt somit das Auftreten von Infektionskrankheiten. Die Wahrscheinlichkeit von Unfällen steigt ebenfalls, wenn man müde ist. Des Weiteren ist ausreichender und gesunder Schlaf entscheidend für die Funktion unseres Gehirns, da er Lern- und Gedächtnisprozesse unterstützt und tagsüber zu einer ausgeglichenen Stimmung führt. Daher ist es wichtig, Schlafstörungen ernst zu nehmen und sie nicht einfach hinzunehmen, sondern sie aktiv zu behandeln.

Mögliche Ursachen und Symptome für eine Schlafstörung

Eine Schlafstörung, auch bekannt als Insomnie im medizinischen Kontext, kann in unterschiedlicher Weise in Erscheinung treten. Im Mittelpunkt steht stets die Unzufriedenheit bezüglich der Dauer oder Qualität des Schlafs, begleitet von einem oder mehreren der nachfolgenden Symptome:

  • Stress, etwa bei der Arbeit oder im Privatleben
  • Medikamente
  • Schichtarbeit
  • Koffein, Alkohol oder Drogen
  • bestimmte Antibiotika
  • Persönlichkeitseigenschaften
  • körperliche oder seelische Krankheiten
  • Blutdruck-oder Asthmamittel
  • Perfektionismus
  • Schmerzen, Schlaganfall, Depression oder Demenz
  • Lärm
  • erbliche Veranlagung

Nächtliches Grübeln oder Schlafgewohnheiten, wie ein Mittagsschlaf, können dazu beitragen, dass die Schlafstörung dauerhaft wird.

Wer mindestens dreimal pro Woche über einen Zeitraum von mehr als einem Monat so schlecht schläft, dass es sich negativ auf die Lebensqualität auswirkt, leidet unter einer Schlafstörung. Diese Störung kann sich auf sämtliche Bereiche des täglichen Lebens auswirken: Betroffene haben oft Schwierigkeiten, sich auf Arbeit oder Hobbys zu konzentrieren, da sie häufig an ihre Schlafprobleme denken und sich vor allem nachts über deren Auswirkungen sorgen.

Für gesunde Personen ist es ungewöhnlich, regelmäßig Schwierigkeiten beim Einschlafen oder Durchschlafen zu haben, unabhängig vom Alter. Die optimale Schlafdauer variiert je nach Alter:

  • Kinder im Alter von sechs Jahren benötigen normalerweise etwa neun Stunden Schlaf pro Nacht.
  • Erwachsene brauchen in der Regel ungefähr sieben Stunden Schlaf.
  • Personen über 80 Jahre schlafen im Durchschnitt nur noch etwa sechs Stunden pro Nacht.

Diese Werte sind jedoch Durchschnittswerte, da individuelle Schlafbedürfnisse variieren können. Manche Menschen benötigen mehr Schlaf, während andere mit weniger auskommen, um sich ausgeruht zu fühlen.

Unter dem Begriff „Schlaf“ wird hier die Gesamtdauer des Schlafs verstanden. Dies umfasst die Zeit vom Einschlafen bis zum Aufwachen und Aufstehen. Unterbrechungen während des Schlafs werden von der Gesamtdauer abgezogen. Es ist normal, dass es etwa eine halbe Stunde dauert, um nach dem Löschen des Lichts einzuschlafen, und dies ist kein Grund zur Besorgnis.

Möglicher Ablauf einer Therapie mit Hypnose

Einführung in die Hypnose


Hypnose ist ein mentaler Zustand, der tiefe Entspannung, Fokussierung und erhöhte Aufmerksamkeit beinhaltet. In der Therapie werden Techniken verwendet, um den Patienten in diesen Zustand zu versetzen.

Entspannungstechniken

Ein Hauptziel der Hypnosetherapie bei Schlafstörungen ist es, tiefe Entspannung zu fördern. Durch geführte Visualisierungen und Atemtechniken lernt der Patient, sich körperlich und geistig zu entspannen, was den Schlaf erleichtern kann.

Identifikation von Ursachen

In der Hypnosetherapie wird oft nach den Ursachen für die Schlafstörungen gesucht. Dies können stressbedingte Faktoren, traumatische Erlebnisse oder unbewusste Ängste sein, die den Schlaf beeinträchtigen.

Bewusstseinserweiterung

Hypnose kann dem Patienten helfen, sich bewusst zu machen, was in seinem Unterbewusstsein vor sich geht, das möglicherweise zum Schlafmangel beiträgt. Durch den Zugang zum Unterbewusstsein können negative Gedankenmuster identifiziert und verändert werden.

Verhaltensänderungen

Basierend auf den identifizierten Ursachen können in der Hypnosetherapie Verhaltensänderungen angeregt werden. Dies kann die Einführung neuer Entspannungstechniken, Stressbewältigungsstrategien oder die Umstrukturierung von Gedanken umfassen, um negative Denkmuster zu durchbrechen.

Implantation positiver Suggestionen

Während des hypnotischen Zustands können dem Patienten positive Suggestionen gegeben werden, um das Vertrauen in den eigenen Schlaf und die Fähigkeit zu tiefer Erholung zu stärken. Diese Suggestionen können helfen, das Unterbewusstsein auf den gewünschten Schlafzustand zu programmieren.

Anwendung von Imagery und Visualisierung

Durch die Verwendung von Imagery und Visualisierungstechniken während der Hypnose kann der Patient in einen Zustand der Ruhe und Sicherheit versetzt werden. Dies kann helfen, die körperliche und mentale Spannung zu reduzieren, die oft mit Schlafstörungen einhergeht.

Nachsorge und Langzeitunterstützung

Die Hypnosetherapie bei Schlafstörungen umfasst oft auch eine Nachsorgephase, in der der Patient weiterhin Unterstützung und Anleitung erhält, um die erlernten Techniken anzuwenden und den Fortschritt aufrechtzuerhalten. Langfristige Unterstützung kann auch dabei helfen, Rückfälle zu vermeiden und einen dauerhaften positiven Einfluss auf den Schlaf zu erzielen.

Diese Punkte zeigen, wie die Hypnosetherapie bei Schlafstörungen als ganzheitlicher Ansatz verwendet werden kann, um die Ursachen der Schlafprobleme anzugehen und die natürliche Fähigkeit des Körpers zur Erholung und Regeneration zu fördern.

Aus rechtlichen Gründen möchte ich Sie auf folgendes aufmerksam machen: Meine Tätigkeit ersetzt den Arztbesuch nicht und ich verordne keine Medikamente. Heilung ist ein individueller Prozess. Ich darf und kann kein Heilversprechen geben, wie auch Ärzte und Psychologen.

Was ich jedoch versprechen kann ist, dass ich all mein Wissen und meine Erfahrung zur Verfügung stelle, damit Sie Ihr Ziel erreichen.

Bernhard Hertl ISAR-Hypnose.de Regressionshypnose EMDR

Bernhard Hertl

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